»Sobald wir anfangen, das Wort zu ergreifen und unsere eigene Geschichte öffentlich zu erzählen, geschieht etwas. Wir geben etwas nach außen, das in uns war. Damit werden wir etwas los, und gleichzeitig werden andere etwas mit unseren Erzählungen anfangen (…).«

Margarete Stokowski

Das Projekt »DIE NEUEN ZEITZEUGEN«:
Die Anerkennung von Migrationsgeschichten nachholen

Auf dieser Webseite finden Sie Geschichten von Menschen, die ihr Heimatland aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen haben. Ob für ein Studium, für den Partner oder aufgrund religiöser Verfolgung: Was alle neuen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen eint, ist der Mut, mit dem sie sich auf den Weg nach Deutschland gemacht haben – mit viel Ungewissheit, aber auch in der Hoffnung auf eine gute Zukunft.


Was hat geholfen, hier anzukommen? Was können wir voneinander lernen?

Wir begreifen »DIE NEUEN ZEITZEUGEN« als Pioniere und Pionierinnen für nachfolgende Generationen und Menschen, die erst vor Kurzem nach Deutschland gekommen sind. Ihre Lebensgeschichten können ihnen als Vorbild und Inspiration dienen, hier Fuß zu fassen und sich ein Leben aufzubauen.
Daher stellen wir nicht wie so häufig Defizite in den Mittelpunkt, sondern begreifen die Erfahrungen, das Wissen und die Geschichten der Menschen als wertvolle Ressource, um die eigene und gesellschaftliche Zukunft zu gestalten.

Diese Webseite ist ein Archiv für Lebensgeschichten und wird weiterwachsen.


Pädagogisches Material zur Förderung von Stärken und Fähigkeiten

Der stärkende Ansatz des Projekts spiegelt sich auch im pädagogischen Begleitmaterial wider, das wir zu jeder Geschichte entwickelt haben. Es kann im schulischen und außerschulischen Kontext eingesetzt werden.

Über Anmerkungen und Feedback zu Ihren Erfahrungen mit den Geschichten und dem Übungsmaterial freuen wir uns. Sie können das Begleitmaterial als Mappe inklusive aller Arbeitsblätter und Spiele kostenfrei bei uns bestellen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: neuezeitzeugen@mail.berlin


Hinter dem Projekt stehen

Aylin Karadeniz

studierte Politik-, Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und Istanbul. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit den Themen Migration, Identität, Biografiearbeit und Resilienz. Sie konzipiert und entwickelt pädagogisches Material und macht Dokumentarfilme zur Auseinandersetzung mit diesen Themen. Sie wurde 2011 im Rahmen des Nachwuchsprogramms TP2-Talentpool gefördert.

Berndt Palluch

studierte Landschaftsplanung und Stadtökologie in Essen und Berlin und arbeitete 30 Jahre als freier Landschaftsplaner. Zwischen 2002-2013 engagierte er sich in Projekten der Sozialen Stadt (Quartiersmanagement/ Stadtumbau) im Bezirk Spandau. Seit 2015 gehört er zu den Initiatoren des Ökumenischen Flüchtlingsprojektes der ev. Friedens- und kath. Heilig-Kreuz-Gemeinde im Charlottenburger Westend, das im Dezember 2017 mit dem Integrationspreis des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ausgezeichnet wurde.


An der technischen und inhaltlichen Gestaltung der Webseite waren beteiligt

Konzept, Fördermittelaquise und Projektleitung: Aylin Karadeniz, Berndt Palluch
Webdesign und Entwicklung: Martin Borst, André Fuchs (Fuchs Borst)
Audiogestaltung und Musik: Matthias Krieg, Björn Stegmann
Filmschnitt: Sarah Yona Zweig
Inhaltliche Gestaltung der Lernmodule: Aylin Karadeniz, Berndt Palluch
Grafische Gestaltung der Lernmodule: Lilia Graf, Julia Graf

Ein Projekt der Evangelischen Friedensgemeinde Charlottenburg

 

        

        

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